Montag, 15. Januar 2018

Ein Zuhause in der Ferne - samt Goldfisch

Hotelgruppe “Harry’s Home” setzt genau wie gastronovi auf Baukastenprinzip - Gäste haben große Entscheidungsfreiheiten - Kassensystem im Frühstücksbereich und Automaten


Zwei Baukastensysteme, die sich verstehen: gastronovi und "Harry's Home".  (Fotos: "Harry's Home")

Steckbrief Harry’s Home Holding AG

Standorte: Innsbruck, Dornbirn, Linz, Wien, Graz, München / 2018 Eröffnung in Zürich
Zimmeranzahl: bis zu 125 Zimmer
Eingebunden in gastronovi: Frühstücksraum, Lobby, Automaten
gastronovi-Module: Kassensystem
Hardware: 1 Terminal, 1 Bondrucker
Personal: je nach Größe des Hotels 12-15 Vollzeitkräfte
Schnittstelle: protel


Es ist wie ein Zuhause, obwohl es keins ist. Ein Zuhause für diejenigen, die unterwegs sind. “Harry’s Home” will anders sein als andere Hotels. Nicht ohne Grund lautet der Slogan der stark expandierenden Gruppe “das unmögliche Hotel”. Die fünf bislang bestehenden Häuser in Österreich und Deutschland arbeiten nach dem Baukastenprinzip: Der Gast entscheidet, was er benötigt - und bestimmt somit auch mit über den Preis. In den Frühstücksräumen und an der Rezeption setzen die Hotels die Gastronomie-Komplettlösung aus der Cloud gastronovi ein.

“Die Gäste zahlen nur, was sie auch wirklich in Anspruch nehmen”



Im Frühstücksraum in Wien setzen die Verantwortlichen auf eine große Auswahl und gastronovi.

“Support statt Service” lautet das Motto in “Harry’s Home”, Flexibilität wird groß geschrieben in den fünf Häusern. Jeder Gast kann sich sein Angebot nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen: Darf es ein großes Apartment mit Küche und Wohnzimmer sein oder doch nur ein kleineres 25 qm Zimmer, eine tägliche Zimmerreinigung oder weniger, ein Platz am Frühstücksbuffet, nur ein kleiner Snack am Morgen oder gar nichts? Sogar eine Espresso-Maschine können sich die Kunden extra aufs Zimmer buchen lassen. “Bei uns zahlen die Gäste nur das, was sie auch wirklich in Anspruch nehmen. In Fünf-Sterne-Häusern sind die Preise oft horrend, weil der Page, der Roomboy und das Restaurant noch mitfinanziert werden müssen, auch wenn der Gast diesen Service gar nicht nutzt. Dieses steife Hotelkonzept ist unserer Meinung nach längst überholt. Wir wollen unsere Gäste nicht in ein Korsett zwängen”, sagt Daniel Prägant, Hoteldirektor im Wiener “Harry’s Home”. Und so liegt es nah, dass er und seine Kollegen aus den anderen Häusern in der Gastronomie auf die Softwarefirma gastronovi vertrauen, die ebenfalls auf ein flexibles Modulsystem setzt und den Kunden die freie Wahl lässt. “Uns gefällt die Flexibilität von gastronovi in allen Bereichen sehr gut. Nicht nur bei der Auswahl der Module, sondern auch bei der Hardware: Wenn mal ein Gerät ausfällt, kann man dank der Cloudnutzung einfach ein anderes Handy oder Tablet nutzen, und der Betrieb läuft weiter”, sagt der Österreicher und fügt an: “Ich finde es auch toll, dass man für besondere Ereignisse zusätzliche Kassen aufstocken kann und diese dann nur für den bestimmten Zeitraum abgerechnet werden. Noch ist unser Bedarf in diesem Bereich in “Harry’s Home” relativ gering. Aber wir entwickeln uns weiter und können es dann mit gastronovi sehr schnell umsetzen, wenn wir etwas anderes benötigen.”

Das Hotelteam arbeitet zweigleisig: gastronovi und protel kommen zum Einsatz.

Automaten sind mit ins Kassensystem eingebunden: Einfache Abrechnung und Artikelstatistik 


Das Baustein-Konzept von “Harry’s Home” funktioniert: Viele Besucher kommen immer wieder und sind längst zu Stammgästen geworden. Darunter viele Geschäftsreisende, aber auch Urlauber, Familien, Kultur- und Durchreisende. Sogar Einheimische nutzen die Schlafmöglichkeit, wenn sie einen Schaden in ihrer Bleibe haben oder sich von ihrem Partner getrennt haben und rasch Wohnraum benötigen. “Wohnen auf Zeit ist ein wachsendes Bedürfnis. Neosingles sind eine Zielgruppe, die wie von selbst aufgepoppt ist. Das sind Menschen, die von heute auf morgen alleine sind. Denen kommt unser Konzept natürlich sehr entgegen”, sagt Daniel Prägant. Im „Harry’s Home“ können sie ein Zuhause auf Zeit mieten; das Hotel ist auf Langzeitgäste ausgelegt. Nicht ohne Grund ist die Lobby einem Wohnzimmer nachempfunden: Ein Treffpunkt mit Bibliothek, Fernseher, Internet-Station und Getränke-Automaten. Zusätzlich werden in manchen “Harry’s” kleine Snacks in der Lobby angeboten, die - genau wie die Getränkeautomaten und auch der Mini-Supermarkt in Automatenform, in dem es Waschmittel und Chips, aber auch Tütensuppen gibt - mithilfe des Kassensystems von gastronovi abgerechnet werden. Die Einnahmen des Automatens, die von den Kunden bar eingeworfen worden sind, werden von den Mitarbeitern entnommen und mit wenigen Klicks mithilfe der Gastronomie-Software in den Umsatz eingebucht. “Gleichzeitig prüfen wir so den Bestand und erhalten eine Artikelstatistik. Das ist sehr praktisch”, sagt Daniel Prägant.

Gäste sollen sich Zuhause fühlen - Goldfische als Seelsorger


Außerdem bietet das Hotel Waschmaschinen und Trockner an - und sogar ein eigenes Haustier können Besucher, die länger bleiben, mit aufs Zimmer nehmen: Einen Goldfisch. “Dem dürfen sie dann alles erzählen und ihr Leid klagen. Das Wichtigste ist ja, dass der Goldfisch nicht zurück redet”, sagt Daniel Prägant und lacht. Längst sind die Fische, die an jeder Rezeption im Aquarium schwimmen, zum Maskottchen des Hotels geworden. Es sind diese vielen kleinen Dinge, die bei den Gästen ankommen. “Wir wollen unseren Kunden das Gefühl geben, nach Hause zu kommen”, sagt Daniel Prägant. In Graz ist das dem Hotelteam auf jeden Fall gelungen: Dort blieb ein Gast gleich zwei Jahr lang.

Die Zimmer mit Ausblick wachsen weiter: "Harry's Home" soll es bis 2025 in 30 Städten geben.


“gastronovi ist innovativ und kann faszinierend viel” - protel-Schnittstelle wird ebenfalls genutzt


Seit Ende 2016 setzt das Unternehmen, zudem auch das in der fünften Generation familienbetriebene Traditionshotel “Schwarzer Adler” und das moderne Designhotel “aDLERS” gehört, auf die Komplettlösung gastronovi: Und das hat auch finanzielle Gründe. Denn ein Wechsel zu dem hardwareunabhängigen Kassensystem war für die Hotel-Betreiber deutlich günstiger als ein Update der ursprünglich genutzten Kassensoftware. Eine Aktualisierung war wegen der Einführung der Registrierkassenpflicht (RKSV / https://www.gastronovi.de/registrierkassenpflicht-oesterreich) in Österreich notwendig geworden. “Da wollten wir natürlich lieber gleich auf ein moderneres System setzen”, sagt Daniel Prägant und fügt an: “Die Software von gastronovi ist innovativ und kann faszinierend viel. Sie kann sehr viel mehr als das, wofür wir sie momentan einsetzen.” Zusätzlich zu gastronovi nutzen die Mitarbeiter die Hotelsoftware protel, die mithilfe einer Schnittstelle an das Kassensystem angebunden ist. So können Daten einfach ausgetauscht werden; Bestellungen der Gäste aus dem Frühstücksraum können mithilfe von gastronovi direkt auf das Zimmer gebucht werden und sind gleichzeitig in der Hotelsoftware einsehbar. Zudem können die Mitarbeiter in “Harry’s Home” dank der Schnittstelle kinderleicht an der Rezeption eine Gesamtrechnung erstellen.

Expansion geplant - 30 Häuser sollen es im Jahr 2025 sein


Gegründet hat die Hotelgruppe Harald Ultsch, Inhaber des Traditionshotels “Schwarzer Adler”, im Jahr 2006 in Graz. Mit der Kurzform des Vornamens lässt sich auch der Name von “Harry’s Home” erklären. Mittlerweile gibt es weitere Häuser in Linz, Dornbirn, Innsbruck, Wien und München. In Zürich soll 2018 eröffnet werden, weitere Standorte sind in Planung. „Wir wollen weiter wachsen. Im Jahr 2025 sollen es insgesamt 30 Häuser sein”, sagt Daniel Prägant. Nicht umsonst setzt das wachsende Unternehmen auf eine Gastronomie-Software, die sich nach Bedarf anpassen lässt und die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt stellt. Genau wie die 30 zukünftigen “Harry’s Home”. Ein Zuhause auf Zeit in einem “unmöglichen Hotel.”

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Tel: +49 (0)421-4089420 (Mo.-Fr. von 10:00 - 18:00 Uhr) 

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